Die TLV Rünthe Devilz verlieren mit 57:80 gegen LTV Lippstadt und verpassen es, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

 

Erneut mussten die Devilz auf einige Spieler verzichten. Vor allem auf den Gueardpositionen waren die Devilz dünn besetzt. Aber auch Lippstadt war nur mit einem Rumpfkader angereist. Den besseren Start hatten die Gäste, weil die Devilz die gleichen Fehler machten wie in der Vorwoche. 4:16 betrug der Rückstand bereits nach fünf Minuten. Eine Auszeit später fanden die Devilz aber ins Spiel und konnten den Rückstand nun konstant halten. Die letzten drei Minuten der ersten Halbzeit produzierte der TLV dann aber erneut zu viele leichte Ballverluste und Lippstadt konnte einen 11:2-Lauf setzen und damit bereits für die Vorentscheidung sorgen. Zur Halbzeit stand es 26:44 aus Sicht der Gastgeber.

 

Nach dem Seitenwechsel konnten die Devilz dann ihre Ballverlsute herunterschrauben. Hier tat sich besonders Daniel Ruppel hervor. Der Jugendspieler half in ungewohnter Rolle beim Spielaufbau und konnte dort mit vielen guten Entscheidungen überzeugen. Es zeigte sich aber ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Teams. Lippstadt hatte eine gute Trefferqoute aus der Distanz, während Rünthe selbst in der Zone viele gute Wurfchancen vergab. Dementsprechend schaffte es der TLV nicht mehr, Lippstadt noch irgendwie unter Druck zu setzen. Am Ende verloren die Devilz verdient mit 57:80.

 

Spielertrainer Markus Jochimsen versuchte nach dem Spiel eine Erklärung für die Niederlage zu finden: „Einigen Spielern fehlt leider die Erfahrung. Daher schaffen wir es nicht 40 Minuten konstant zu spielen. Zudem fehlten auf den kleinen Positionen mit Franjo Bartelt, Thomas Dinh und Jürgen Poggenpohl unsere drei besten Verteidiger. Das hat man auch deutlich gemerkt. Wir waren in der Verteidigung das ein oder andere mal zu langsam.“

 

 

 

TLV Rünthe Devilz – LTV Lippstadt 57:80 (13:22, 13:22, 17:24, 14:12)

 

TLV: Jochimsen 28, Rogalski 7, Ben Taleb, Borzov 7, Ruppel 8, Jahncke 5, Richter 2, Voigt