Die TLV Rünthe Devilz verlieren gegen die dritte Mannschaft des SSV Hamm mit 71:79 und müssen nach zwei erfolgreichen Spielen nun wieder eine Niederlage hinnehmen.

Zwar hatten die Devilz erneut ein paar Ausfälle zu verkraften, doch es sollte ein ganz besonderes Saisondebüt geben. Adalbert Cyronek stand zum ersten Mal in dieser Saison im Kader und es wird auch das letzte Mal sein, dass er für die Devilz aktiv war. Gerade deshalb wollten die Devilz unbedingt das Spiel gewinnen, aber leider sollte es anders kommen. In den letzten beiden Spielen begannen die Devilz konzentriert und verschafften sich gleich ein kleines Punktepolster. Dieses Mal fehlte ein wenig die Intensität und in der Verteidigung wurde deshalb meist hinterher gelaufen. Hamm kam dadurch zu vielen offenen Würfen, die sie hochprozentig verwandelten. Folgerichtig lag Rünthe zur Viertelpause mit 17:27 zurück. Diesem Rückstand sollten die Devilz das ganze Spiel hinterher laufen. Im zweiten Viertel sorgte eine Umstellung in der Verteidigung dafür, dass Hamms Offensive ein wenig abgekühlt wurde und so konnte der TLV wenigstens den Rückstand zur Halbzeitpause konstant halten.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Devilz ihre stärkste Phase. Mit einen 9:2-Lauf verkürzten die Devilz von 34:44 auf 43:46. Allerdings hatte der SSV an diesem Abend immer eine Antwort parat. Im dritten Viertel hieß die Antwort zu meist Ferdinand Roth. Der JBBL-erfahrene Spieler erzielte innerhalb von fünf Minuten 13 Punkte und sorgte dafür, dass der alte Abstand wiederhergestellt wurde. Auch im Schlussviertel schafften es die Devilz nicht entscheidend zu verkürzen. Zwar kamen sie immer etwas näher heran. Bevor es richtig brenzlig wurde, traf Hamm immer wieder einen Wurf. So verloren die Devilz letztlich verdient mit 71:79. Spielentscheidend war neben dem ersten Viertel die Wurfqouten beider Teams. Hamm traf hochprozentig von Außen, während die Devilz eine schwache Qoute von der Freiwurflinie und bei Abschlüssen am Brett aufwies.

Nach dem Spiel zeigte sich Markus Jochimsen enttäuscht: „Wir hätten gerne Adi in seinem letzten Spiel einen Sieg geschenkt. Allerdings müssen wir anerkennen, dass Hamm heute das bessere Team war. Wir haben zunächst nicht gut verteidigt. Aber auch wenn wir gut verteidigt haben, wurden wir oft nicht belohnt, weil Hamm auch viele schwierige Würfe getroffen hat.“

TLV Rünhte Devilz – SSV Hamm 3 71:79 (17:27, 17:17, 20:21, 17:14)

TLV: Eisentraut 13, Jochimsen 14, Borzov 10, Dinh 1, Jahncke 9, Richter 4, Cyronek 12, Bartelt 8