Die Devilz aus Rünthe waren zu Gast beim Meister in Lünen und verloren 84:41, womit man die erste Niederlage im Jahr 2018 hinnehmen musste.

 

Mit nur sechs Spielern konnte der TLV antreten und stand einer vollen Ersatzbank der BG Lünen gegenüber. Trotzdem fanden beide Mannschaften direkt ins Spiel und Rünthe konnte gut mit dem Tempo auf dem Platz mithalten. Folgerichtig war der Spielstand nach dem ersten Viertel mit 21:18 sehr ausgegelichen. Doch dann drehte der Meister auf und erhöhte das Tempo nochmal, um so erfolgreich den konditionellen Vorteil auszunutzen. So kassierten die Devilz einen 10:0 Lauf der Lüner und gingen mit einem deutlichen 44:24-Rückstand in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte schloss an die Erste an: Rünthe hatte immer wieder gute Aktionen zum Korb, allerdings waren Unkonzentriertheiten und überhastete Abschlüsse die Folge des kleinen Kaders und der hohen Spielintensität. Zudem konnte man keine Allgemeinlösung gegen die physisch starken Postspieler aus Lünen finden. So bauten die Gegner ihren Vorsprung bis zum Endstand von 84:41 aus.

 

„Das können wir besser!“, war die Meinung der Spieler in der Kabine. „Aber mit nur sechs Mann und dem Verzicht auf Spielertrainer Markus Jochimsen, war es keine Schande gegen den Meister in Bestbesetzung zu verlieren.“

 

 

BG Lünen - TLV Rünthe Devilz 84:41 (21:18, 23:6, 25:13, 15:4)

TLV: Ruppel 6, D. Jochimsen 9, Biermann 1, Borzov 12, Gärtner 2, Kussel 10

Im letzten Heimspiel der Saison gewinnen die TLV Rünthe Devilz gegen die dritte Mannschaft der TuS 59 HammStars mit 87:40 und holen damit den neunten Sieg in Folge.

 

Die Devilz untermauerten von Beginn an ihre favoritenstellung. Sie lagen zwar 3:6 zurück, danach setzten sie aber einen 27:0-Lauf und das Spiel war quasi schon im ersten Viertel entschieden. Im zweiten Viertel nahm der TLV sich eine Auszeit und Hamm konnte das Viertel mit 11:14 sogar für sich entscheiden. Dennoch hatten die Devilz einen komfortablen 41:23-Vorsprung zur Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel konnte sich Rünthe wieder absetzen. Bis zum Spielende wuchs der Vorsprung auf 87:40 an.

 

„Der Gegner war heute kein wirklicher Maßstab“, fasste Spielertrainer Markus Jochimsen das Spiel zusammen. „Es hat ein konzentrierter Start unsererseits ausgereicht, um auf die Siegerstraße zu geraten.“

 

 

TLV Rünthe Devilz – TuS 59 HammStars 3 87:40 (30:9, 11:14, 22:9, 24:8)

TLV: Ben Taleb 2, M. Jochimsen 22, Ruppel 8, D. Jochimsen 19, Biermann 6, Richter 8, Borzov 22

Bereits am Freitagabend müssen die TLV Rünthe Devilz beim TV Unna antreten. TV Unna steht mit 9 Siegen und 10 Niederlagen aktuell auf Platz sechs in der Tabelle. Die Devilz brauchen noch zwei Siege, um am Ende die Saison mindestens auf dem dritten Tabellenplatz zu beenden. Auch Platz zwei ist noch in Reichweite. Dazu müsste Fröndenberg allerdings noch ein Spiel verlieren. Theoretisch kann der TLV auch noch Meister werden. Der Tabellenführer Lünen dürfte aber kein Spiel mehr gewinnen und Rünthe müsste sich am letzten Spieltag den direkten Vergleich gegen die BG sichern. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass Lünen bereits am Wochenende mit einem Sieg Meister wird. Das Spiel gegen den TV Unna wird für die Devilz kein Selbstläufer sein. Unna ist aktuell in guter Form und hatte beispielsweise eben jenen Tabellenführer aus Lünen am Rande eine Niederlage. Sie verfügen über einige Spieler mit Oberligaerfahrung. Allerdings sind sie in dieser Saison nur selten in Bestbesetzung angetreten. Die Devilz müssen erneut auf einige Spieler verzichten. Franjo Bartelt, Daniel Ruppel und Florian Rogalski werden defintiv fehlen. Die Einsätze von Carsten Gärtner, Michael Kussel und Jan-Clemens Pudelko sind noch nicht sicher.

 

Spielbeginn ist am Freitag, den 09.03. um 20.15 Uhr in den Hellweghallen Unna (Palaiseaustraße 2)

Die TLV Rünthe Devilz gewinnen beim TV Unna auch das achte Spiel in Folge mit 67:84 und damit fehlt ihnen nur noch einen Sieg, um die Saison mindestens auf dem dritten Tabellenplatz zu beenden.

 

Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen ohne großes Abtasten und beide Teams wechselten sich in der Führung ab. In den letzten drei Minuten des ersten Viertels zogen die Devilz in der Defense etwas an und konnten sich dadurch auf 13:19 absetzen. Im zweiten Viertel überzeugte der TLV durch eine hohe Trefferquote und baute dadurch den Vorsprung auf 25:41 aus Unna antwortete aber mit einem 8:0-Lauf zum Ende der Halbzeit. Beim Stand von 33:41 wurden die Seiten gewechselt.

 

In der zweiten Halbzeit vergrößerte der TLV seine Führung auf 41:62. Dabei wurden sie jedoch von einigen kuriosen Schiedsrichterentscheidungen begünstigt. Der TVU verlor dadurch den Faden und seinen Aufbauspieler durch zwei technische Fouls. Sie fingen sich dann aber wieder und konnten den Rückstand auf 53:67 verkürzen. Das Schlussviertel begann erneut mit Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen und zwei weiteren technischen Fouls gegen Unna. Die Devilz verloren dadurch ihren Spielfluss und der TVU verkürzte weiter auf 61:72. In der Schlussphase fand der TLV aber zurück und brachte den 67:84-Erfolg nach Hause.

 

„Wir waren heute die bessere Mannschaft und haben deshalb verdient gewonnen“, fasste Spielertrainer Markus Jochimsen nach dem Spiel zusammen. „Leider wurde das faire Spiel, durch unverständliche Schiedsrichterentscheidungen gestört, von denen wir zugegebener Maßen profitiert haben.“

 

 

TV Unna – TLV Rünthe Devilz 67:84 (13:19, 20:22, 20:26, 14:17)

TLV: Ben Taleb 4, M. Jochimsen 20, D. Jochimsen 27, Biermann 3, Richter 2, Borzov 11, Gärtner 15, Kussel 2, Voigt

Die TLV Rünthe Devilz gewinnen mit 68:54 gegen die zweite Mannschaft des TVG Kaiserau und setzen damit ihre Siegesserie im Jahr 2018 fort.

 

Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie. Rünthe bot acht Spieler auf, während Kaiserau nur mit sechs Spielern antrat. Die Devilz kamen besser ins Spiel und führten 8:1. Danach verspielten sie den Vorsprung aber, sodass sie zum Ende des ersten Viertels lediglich mit 13:11 führten. Im zweiten Viertel lief es für die Devilz aber wieder besser. Die Verteidigung ließ nur wenig Punkte zu und einige einfache Fastbreakpunkte sorgten für eine 32:21-Führung zur Halbzeit

 

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich beide Teams treffsicherer als in Hälfte eins. Dennoch hatte der TLV weiterhin leichte Vorteile und zu Beginn des Schlussviertels beim Stand von 55:41 konnte man von einer Vorentscheidung sprechen. Das letzte Viertel zeigte sich wenig ereignisreich. Beide Teams wirkten so, als ob sie mit dem Ausgang des Spiels einverstanden waren. Am Ende gewann Rünthe verdient mit 68:54.

 

Wir haben heute nur das Nötigste gemacht, um das Spiel zu gewinnen“, äußerte sich Spielertrainer Markus Jochimsen nach dem Spiel. „Dennoch war unser Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet.“

 

TLV Rünthe Devilz – TVG Kaiserau 2 68:54 (13:11, 19:10, 23:20, 13:13)

TLV: Ben Taleb 4, M. Jochimsen 23, Ruppel 6, D. Jochimsen 11, Rogalski 2, Richter 2, Gärtner 14, Voigt 6