Die U18 der TLV Rünthe Devilz liefert mit nur sechs Mann bei LTV Lippstadt einen großen Kampf ab und verliert dennoch mit 49:60.

 

Leider mussten die Devilz auf einen Großteil ihres Kaders verzichten, sodass mit Thomas Dinh und Wladimir Borzov nur zwei erfahrene Spieler mit dabei waren. Von den anderen vier Spielern hatten drei vorher sogar weniger als fünf Basketballspiele absolviert. Zunächst ließen sich die Devilz aber nichts anmerken und spielten gut mit. Angeführt von einem an diesen Tag glänzend aufgelegten Wladimir Borzov konnten sie das erste Viertel ausgeglichen gestalten. Im zweiten Viertel ließen dann die Kräfte etwas nach und Lippstadt konnte sich leicht absetzen. Zudem passierte den Anschreibern leider ein Fehler. Bei einem erfolgreichen Freiwurf des TLV wurde statt ein Punkt hinzuzuzählen einer abgezogen, sodass zwei Punkte auf dem Spielberichtsbogen fehlten. So ging es mit einem 24:32-Rückstand in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel kam gleich der nächste Schock für die Devilz. Thomas Dinh landete bei einem Korbwurf unglücklich, knickte um und konnte nicht mehr weiterspielen. Es fehlte also nun auch der Anführer und Aufbauspieler des Teams und auf der Bank gab es nun keine Wechselmöglichkeit mehr. Lippstadt nutzte die darauf folgende Konfusion des TLV und konnte sich nun bis zum Ende des dritten Viertels auf 49:33 absetzen. Die Devilz trotzten aber im Schlussviertel dem Rückstand und dem eigenen Kräfteverschleiß und kämpften sich nochmal zurück ins Spiel. Vier Minuten vor Schluss kam man noch mal auf sieben Punkte heran, die Sensation blieb aber aus. Am Ende gewann Lippstadt mit 60:49. Dennoch gab es in diesem Spiel ein Rekord zu verzeichnen. Wladimir Borzov erzielte 43 Punkte, soviel wie vorher noch kein Spieler im Dress des TLV in einem Spiel erzielt hat.

 

Trainer Markus Jochimsen lobte vor allem die Einstellung des Teams: „In dieser Kaderzusammensetzung mussten wir in der Offfense und in der Defense viel improvisieren. In der Defense hat das aufgrund unseres Einsatzes super funktioniert. In der Offense war Wladimir heute leider nur Alleinunterhalter. Bitter ist natürlich die Verletzung von Thomas. Aber ich bin auch von ihm beeindruckt, wie er trotzdem positiv geblieben ist und dem Team auch noch von der Bank aus geholfen hat.“

 

 

 

LTV Lippstadt – TLV Rünthe Devilz 60:49 (17:15, 15:9, 9:17, 16:11)

 

TLV: Dinh 3, Fleischer, Klöter 3, Borzov 43, Stevanovic 2. Manoharan